Ich sende einen letzten Gruß,
dann leg ich Deine kalte Hand
zum Schlafen in das Händeland;
dann nehm ich Deinen starren Fuß
und lege ihn zur Spur im Sand;
dann schließ ich Deine stillen Augen,
lege sie zum Erdenbraun.
Wenn einst die Tage nicht mehr taugen,
bitter mir die Zeit vergällen
und das Leben aus mir saugen,
werd ich mich zu ihr gesellen.
Ich sende einen letzten Gruß,
dann nehm ich ihre warme Hand
und schlaf mit ihr im Händeland;
dann nehm ich ihren weichen Fuß
und wandere am langen Strand,
wo ihre erdenbraunen Augen
auferstanden zu mir schaun.
RPK 041209