Der Mond verschreit die leise Nacht,
und ab und an reiht er sich ein
in andere Gestirne.
Hab Acht, der helle Tag wohnt still
und schneeverhüllt, der Firn
bricht über jener Nacht,
die jemand jemals wecken will.
Hab Acht, der Argwohn ist ein Schlund,
der frisst auch noch das letzte Licht,
bis nichts und niemand Dich erkennt;
Du bist ein Opfer, das die List
im Licht der dunkelblauen Flamme
im Verborgenen verbrennt.
Die Nacht verschneit den hellen Mond;
und ab und an reiht sie sich ein
in wandernde Gehirne.
Du denkst den Tag, doch fühlst nur Nacht
und schläfst bis in den Morgen;
geweckt wirst Du vom Sonnenschein
und seinen dunklen Sorgen.
RPK 260210