Die Welt liegt heute in Felsen,
brüchig und grau.
Starr schläft sie im Frühligswind,
der seine Leichtigkeit verewigt,
wenn er durch ihre Furchen streift.
So ist doch jede ihrer Narben
nur ein Weg aus kalter Zeit
und jeder Sturm, der sie durchfährt,
der Spuren zeichnet auf der Stirn
das Leben selbst,
das Trümmer von der Seele fegt,
zerbricht, als Sand zum Abend trägt
und dann in deine Augen streut.
RPK 200510